Architektur IV

Architekturfotografie

 

Es wäre nicht notwendig gewesen, aber da ich schon mal da war ...

 

Heute hätte ich für einen Kunden eine leer stehende Wohnung fotografieren sollen. Leider hat mir der vermaledeite Nebel einen Strich durch die Rechnung gemacht. So stand ich also in dieser Wohnung und fotografierte, was ich grad machen konnte. Und da ich ja sowieso auf die Sonne warten musste, liess ich mir beim Treppenaufgang reichlich Zeit und pröbelte herum, um ein gescheites Bild zu kriegen. Die trivialsten Dinge sind manchmal die schwersten.

Und so habe ich an der Treppe sicher zehn Minuten omegnöggeled, bis ich endlich ein akzeptables Resultat hatte. Jetzt gefällts mir mit all den Perspektiven und Linien und Schrägen und Waage- und Senkrechten.

 

Die Architekturfotografie war ja nie so mein Ding. Und als ich mir im letzten Jahr sagte, dass ich mich da ein bisschen reinknien müsste, wusste ich noch nicht, dass ich in diesem Jahr gut ein Drittel meines Einkommens mit Baustellen, Häusern, leer stehenden Industrieanlagen, Wohnungen und Büroräumen erwirtschaften würde.

 

So geht das manchmal. Da nimmt man sich etwas vor und den Rest erledigt das Universum ...

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