25.:HNO

Kantonsspital Luzern

 

Ach, Glück gehabt!

Da bin ich der Narkotiseusin, Narkotisistin? Ah, Anästhesistin vom OP-Tisch gehupft und musste mir nicht das Licht ausblasen und ein  einen halben Meter langes Chromstahlrohr durch den Rachen ziehen lassen.

Es blieb bei Durchhalteparolen der Ärzteschaft (So in der Art: «Weiter so, mein Jung, du schaffst das! Das wird schon wieder!»), einem Halswehsirüpli und der Aufforderung, dass ich am Sonntag, so es mir nicht besser ginge, nichts essen dürfe, da wir dann am Nachmittag die Ösophagoskopie, oder «den ganzen Mist», wie ich es nannte, durchziehen würden.

 

So sei es!

 

Da ich aber nun nicht anders kann, bat ich meine Frau, mir doch bitte ihre Kamera auszuleihen, da ich nicht die Leica mitnehmen wollte.

So durfte ich das fröhliche Ambiente eines Weihnachtsabends im Kantonsspital im zehnten Stock West miterleben und dokumentieren.

Ich kann nur sagen, es hat mir das Herz aufgetan und gänzlich weihnachtlich eingestimmt und erwärmet wie ein Glühwein am Christkindl-Markt!

 

PS: Danke Sarah und Bussi fürs Fahren!

 

PPS: Allen Kranken und Gebeutelten (insbesondere jene, die, wie ich hörte, in geradezu realsozialistischer Manier ihr Inneres nach aussen kehren, um es mit der Welt zu teilen): Gute Besserung!

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