Ach Welt

Möwe

 

Die Möwe, ganz in ihrem Element, betrachtet Menschen, die vorbeigehen, in gleichem Masse müde wie verdriesslich. «Ihr Menschen, pah! Lasst mich einfach in Ruhe!»

Doch diese, angelockt von diesem schönen Tier, kommen immer näher, merken nicht, wie unerwünscht sie sind. Sie palavern auf Deutsch und Englisch und Japanisch und Chinesisch und Indisch und Arabisch. Plapperplapperplapper.

Die Möwe, die sich übrigens wünscht, man würde sie mit V schreiben statt mit diesem nichts von einem Buchstaben, diesem w, diesem Gesäusel, diesem halbgespuckten, halb verschluckten Etwas, die Möwe sass da und fragte sich, ob es gegen diese Affenartigen kein Mittel gäbe. Ich blieb vor dem Tier stehen und krächzte sie an: «quiii quiiii quiiii!» Mehr als diese Höflichkeit habe ich noch nicht gelernt und die ist, gerade in der Aussprache der letzten iii's, äusserst schwierig, will man nicht aus Versehen etwas krächzen wie: «Du hast Unterwäsche auf dem Kopf!»

 

Dem Vogelvieh aber langte es. Die Möwe schaute mich zwar erst etwas verblüfft und dann freundlich an, aber es war ihr nicht geheuer. Mit trägem Flügelschlag liess sie sich vom Geländer fallen und auf die andere Seite des Flusses treiben.

 

Meeue, Qağayılar, Аҡсарлаҡтар, Galebovi, Laridae, Gull, Mevo, Lokit, Faoileog, Gaivotas, Camar, Máfar, Miewe usw. usf.

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